Die Volatilität ist zurück
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Die Volatilität ist zurück

Flash boursier vom 03.02.2025

Das Wichtigste in Kürze

 

USD/CHF

EUR/CHF

SMI

EURO STOXX

50

DAX 30

CAC 40

FTSE 100

S&P 500

NASDAQ

NIKKEI

MSCI Emerging Markets

Letzter Stand

0.91

0.94

12 597.09

5 286.87

21 732.05

7 950.17

8 673.96

6 040.53

19 627.44

39 572.49

1 093.37

Trend

3

3

1

1

1

1

1

1

3

3

1

%YTD

0.43%

0.47%

8.59%

7.98%

9.17%

7.72%

6.13%

2.70%

1.64%

-0.81%

1.66%

(Daten vom Freitag vor der Publikation)

Geprägt von der Sorge im Zusammenhang mit dem chinesischen Startup DeepSeek, das den US-Technologieunternehmen Konkurrenz machen könnte, beendeten die Aktienmärkte die vergangene Woche uneinheitlich. Während die US-Indizes konsolidierten, verzeichneten die europäischen Märkte eine positive Entwicklung.

 

Den Erwartungen entsprechende Zentralbankentscheidungen

In Europa sorgten die makroökonomischen Daten, die positiven Unternehmensergebnisse und die den Erwartungen entsprechenden Zentralbankentscheidungen bei den Marktteilnehmern letztlich für Erleichterung.

So beschloss die US-Notenbank Fed, ihre Leitzinsen unverändert zu belassen. Aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Auswirkungen der den Handelspartnern auferlegten Strafzölle auf die Inflationsentwicklung sieht sich die Notenbank jedoch dazu veranlasst, in den kommenden Monaten eine Pause im Zinssenkungszyklus einzulegen.

Die um volatile Faktoren bereinigte US-Inflation ist erwartungsgemäss ausgefallen. So stieg der PCE-Verbraucherpreisindex im Monatsvergleich um 0,2% an und im Jahresvergleich um 2,8%. Diese Stabilität sorgte für Erleichterung an den Aktienmärkten.

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen niedriger aus als erwartet. In der Woche vom 25. Januar wurden 207’000 Anträge gestellt, verglichen mit 223’000 in der Vorwoche. Die neue US-Migrationspolitik könnte Spannungen auf dem Arbeitsmarkt verursachen.

Anhaltende Entspannung am Anleihenmarkt

Angesichts des nach wie vor schwachen Wirtschaftsumfelds nahm die Europäische Zentralbank eine weitere Senkung ihrer Leitzinsen um 25 Basispunkte vor. Es ist davon auszugehen, dass sich die Entspannung in den kommenden Monaten fortsetzen wird, zumal die Inflation weiter zurückgeht.

Am Anleihenmarkt setzte sich die Entspannung fort. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen liegt nun wieder bei knapp 4,50%, diejenige der 10-jährigen deutschen Bundesanleihen bei 2,45%.

In diesem Umfeld büsste der S&P 500 1,00% ein, der Nasdaq 1,64%. Der Stoxx Europe 600 verbuchte ein Plus von 1,78%.

Die Trump-Regierung machte ihre Drohungen am Wochenende wahr und kündigte höhere Zölle auf Waren aus Mexiko, Kanada und China an, die zu einer erhöhten Volatilität an den Finanzmärkten führen dürften.

Diese Woche wird sich der Blick auf die Unternehmensergebnisse von Alphabet, Amazon, L’Oréal, Novo Nordisk und anderen richten, und am Freitag steht die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts an.

 

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