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USD/CHF | EUR/CHF | SMI | EURO STOXX 50 | DAX 30 | CAC 40 | FTSE 100 | S&P 500 | NASDAQ | NIKKEI | MSCI Emerging MArkets | |
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Letzter Stand | 0.98 | 1.09 | 10'429.27 | 3'731.07 | 13'282.72 | 5'919.02 | 7'353.44 | 3'168.80 | 8'734.88 | 24'023.10 | 1'086.91 |
Trend | |||||||||||
%YTD | 0.26% | -2.95% | 23.73% | 24.31% | 25.80% | 25.12% | 9.29% | 26.41% | 31.64% | 20.03% | 12.54% |
Die Aktienmärkte haben ihren Höhenflug im Anschluss an die als substanziell betrachtete Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit sowie den deutlichen Wahlsieg der Konservativen von Premierminister Boris Johnson in Grossbritannien fortgesetzt. Die positive Reaktion der Aktienmärkte wurde jedoch durch die Tatsache etwas gedämpft, dass das Zustandekommen des – zurzeit nach wie vor nicht unterzeichneten – Abkommens bereits weitgehend in den Kursen eskomptiert war.
Im Rahmen des sogenannten Phase-1-Deals zwischen den USA und China haben sich die USA dazu verpflichtet, die derzeit geltenden Zölle auf verschiedene Importe aus China schrittweise zu reduzieren. Peking soll seinerseits den Kauf von amerikanischen Gütern massiv erhöhen. Offen gesagt gibt es nicht viel Neues betreffend den Modalitäten der Umsetzung dieses Abkommens und der Fristen zu vermelden. So fehlen insbesondere genauere Angaben darüber, was China kaufen wird, obwohl Donald Trump von Agrarprodukten im Wert von 50 Milliarden Dollar spricht. Auch was den Strukturwandel in China, das geistige Eigentum, die Technologietransfers oder die Finanzdienstleistungen anbelangt, herrscht nach wie vor Ungewissheit. Die Anleger haben ihren Blick daher bereits auf die «Phase zwei» gerichtet, die mit grösseren Risiken behaftet ist und die Anleger zweifellos auch 2020 in Atem halten und für zusätzliche Volatilität an den Märkten sorgen wird.
Der Sieg der Tories bei den Wahlen vom 12. Dezember macht den Weg frei für die Umsetzung des Brexit und den Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union am 31. Januar 2020. In der Folge legte das Pfund Sterling gegenüber dem Dollar und dem Euro weiter zu.
Die US-Notenbank liess ihre Leitzinsen an der Fed-Sitzung vom vergangenen Mittwoch unverändert. Nur ein anhaltender Inflationsanstieg wird sie zur Rückkehr zu einer restriktiveren Geldpolitik bewegen können. Auch die EZB hielt an ihrem aktuellen Kurs fest und erklärte, dass die Leitzinsen solange wie erforderlich im negativen Bereich bleiben würden, d.h. bis sich die Inflationsperspektiven dem Ziel von 2% annähern. Dies ist aber bei Weitem noch nicht der Fall. Im Übrigen wird die Notenbank ihre Anleihenkäufe im Umfang von 20 Milliarden Euro pro Monat fortsetzen.
In China haben die für den Monat November veröffentlichten Konjunkturindikatoren mit einem Anstieg der Einzelhandelsumsätze von 8% und der Industrieproduktion von 6,2% die Erwartungen übertroffen, was wieder Optimismus aufkommen lässt.
Seit Anfang Jahr haben die indirekten Immobilienanlagen die Performance des Vorjahrs in den Hintergrund rücken lassen und beinahe die Höchstmarke von 2009 erreicht. Dabei legten die Immobiliengesellschaften im Vergleich zu den Immobilienfonds eine um 10% bessere Performance vor. Da die Grösse der einzelnen Fonds sehr unterschiedlich ist, spielt die Liquidität eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Performance. So haben die Anleger die Fonds mit einer höheren Liquidität bevorzugt, was sich positiv auf deren Performance ausgewirkt hat.
Die Immobiliengesellschaften, deren Börsenkurs stark mit den Aktienmärkten korreliert ist, verzeichneten im Durchschnitt eine Performance von 30% (Abb. 1). Die Bewertung der Immobilienfonds ist im Gegensatz dazu fundamental von der Entwicklung der langfristigen Zinsen abhängig. Je stärker die Zinsen sinken, desto stärker ist der tendenzielle Anstieg bei den Immobilienfonds. Nachdem die Zinsen in diesem Sommer auf ein Rekordtief gefallen sind, werden sie ihren Anstieg fortsetzen, aber weiterhin im negativen Bereich verharren. Diese Zinsbewegungen haben sich bis jetzt kaum auf die Immobilienfonds ausgewirkt, die ihren Anstieg fortgesetzt haben. Sie stehen nach wie vor in der Gunst der Anleger, die auf der Suche nach Rendite sind (Abb. 2).
Für das kommende Jahr ist mit einer höheren Volatilität zu rechnen und der jüngste Zinsanstieg, der sich noch nicht in der Performance der Immobilienfonds niedergeschlagen hat, könnte zu einer leichten Kurskonsolidierung führen. Im Weiteren lässt das Niveau der Agios mit einem Durchschnitt von über 30% darauf schliessen, dass der Markt überkauft ist. Diese Werte müssen jedoch in Zusammenhang mit den Dividendenrenditen von rund 2% betrachtet werden, die immer noch weit über der Rendite von Schweizer Anleihen erster Qualität liegen. Die Immobilienindizes dürften somit durch die Dividenden, die wichtigste Performancestütze, weiterhin positiv beeinflusst werden.
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