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11/12/2017

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11/12/2017

Das Wichtigste in Kürze

 USD/CHFEUR/CHFSMIEURO STOXX 50DAX 30CAC 40FTSE 100S&P 500NASDAQNIKKEIMSCI Emerging markets
Letzter Stand0.991.179'319.163'591.4513'153.705'399.097'393.962'651.506'840.0822'811.081'110.78
Trend
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
%YTD-2.68%9.13%13.37%9.15%14.57%11.04%3.52%18.43%27.07%19.34%28.82%

 

Haupttrends:

1° Ausgezeichnete Wirtschaftsindikatoren
2° Progressiver Ausstieg aus der geldpolitischen Stimulierung

Es herrscht Vertrauen...

Auf der Zielgeraden zum Jahresende herrscht Vertrauen an den Finanzmärkten. Wie sollte es auch anders sein: die allgemeine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums wird durch die Wirtschaftszahlen bestätigt, die Beschäftigungslage verbessert sich global und die Teuerung ist nach wie vor sehr schwach. Im Weiteren dürfte sich die positive Konsumentenstimmung, der wichtigste Antriebsmotor dieses soliden Wachstums, mit den bevorstehenden Steuersenkungen in den USA weiter verbessern.

In diesem von Optimismus geprägten Umfeld ist die Geldpolitik der Zentralbanken in den Hintergrund getreten. Diese wird in den kommenden Wochen jedoch tiefgreifende Veränderungen erfahren. Am kommenden Mittwoch wird die US-Notenbank Fed mit hoher Wahrscheinlichkeit eine erneute Leitzinsanhebung von einem Viertelprozent ankündigen. Sie wird ebenfalls den progressiven Abbau der Bilanzsumme und die schrittweise Tempoerhöhung bei diesem Prozess bestätigen. So wird die Reduzierung im Januar von 10 auf 20 Mrd. USD pro Monat ansteigen, dann auf USD 30 Mrd. pro Monat im April. Die Europäische Zentralbank wird ihrerseits am nächsten Donnerstag ihre Wirtschaftsprognosen für die Eurozone bis 2020 veröffentlichen. Bei dieser Gelegenheit dürfte sie ihre früheren Vorhersagen eher nach oben anpassen, was EZB-Präsident Mario Draghi in seinem Plan, die QE-Politik zurückzufahren, bestärken dürfte. Das Volumen wird im Januar um die Hälfte verringert, da die monatlichen Anleihenkäufe von EUR 60 auf 30 Mrd. reduziert und im Oktober höchstwahrscheinlich ganz eingestellt werden.

Das bedeutet, dass wir uns zu Beginn des nächsten Jahres in unbekanntem Terrain bewegen werden. Die geldpolitische Stimulierung wird progressiv zurückgefahren werden. Dies ist einerseits eine gute Nachricht, denn sie bedeutet, dass die Wirtschaft in den Augen der Zentralbanken ausreichend solide ist, um auf eine geldpolitische Unterstützung verzichten zu können. Andererseits war diese Stimulierung einer der Grundpfeiler der guten Verfassung der Finanzmärkte, sodass die Frage nach den Folgen des progressiven Wegfalls dieser Unterstützung durchaus berechtigt ist...

VAT GROUP (ISIN: CH0311864901, Kurs: CHF 135.90)

VAT ist ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Haag, das Vakuumventile produziert, die für die Herstellung von Halbleitern, Bildschirmen und Solarzellen verwendet werden. Das Unternehmen beschäftigt 1’700 Personen bei einer Börsenkapitalisierung von CHF 4 Milliarden. Es ist der unbestrittene Leader in diesem Sektor und verfügt über einen Marktanteil von 46%.

Das Unternehmen befindet sich in vollem Aufschwung. Der Umsatz konnte um 30% gesteigert werden und die Margen sind mit 31% sehr hoch. VAT verfügt über eine Hightech-Produktionsanlage, die diesen Namen wirklich verdient und besitzt Patente, die eine ausgezeichnete Eintrittsbarriere darstellen. Die Auftragsbücher für 2018 sind gut gefüllt und das langfristige Wachstum dürfte bei rund 10% liegen.

Mit einem P/E 2018 von 25 ist der Titel angesichts des erwarteten Wachstums attraktiv bewertet. Vorsicht ist insofern geboten, als das Unternehmen in einem zyklischen Bereich tätig ist, was sich bei einer Verlangsamung der Konjunktur nachteilig auswirken könnte.

VAT Group ist ein interessanter Titel. Wir empfehlen jedoch, auf Geduld zu setzen und für einen Kauf einen Rücksetzer in den Bereich von CHF 120.-/125.- abzuwarten.

FRESENIUS MEDICAL CARE AG (ISIN: DE0005785802, Kurs: EUR 87.30)

Die Gesellschaft ist weltweit führend im Bereich Produkte und Dienstleistungen für Niereninsuffizienz und Dialyse mit einem Netzwerk von 3’714 spezialisierten Kliniken und über 315’000 regelmässig behandelten Patienten.

Der globale Dialysemarkt verzeichnet ein Wachstum der Patienten von über 6% pro Jahr, was in Zusammenhang mit der Alterung der Bevölkerung, einem Anstieg der Fälle von Diabetes und Bluthochdruck und einer Qualitätsverbesserung bei den Behandlungen steht.

Fresenius Medical realisiert zurzeit über 70% des Umsatzes in den USA und dürfte von den geplanten Steuerreduzierungen profitieren.

China ist einer der weltweit grössten Märkte im Bereich der Nierenerkrankungen. Die Behörden fördern die Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Krankenhäusern. Fresenius Medical Care ist bereits seit 1993 in China präsent und hat vor kurzem in Quanzhou ihr erstes unabhängiges Dialysezentrum eröffnet. Die Gesellschaft rechnet mit einer kräftigen Expansion ihres Geschäfts in China.

Halten, Kursziel: EUR 95.-

 

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