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16/10/2017

Flash boursier

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16/10/2017

Das Wichtigste in Kürze

 USD/CHFEUR/CHFSMIEURO STOXX 50DAX 30CAC 40FTSE 100S&P 500NASDAQNIKKEIMSCI Emerging markets
Letzter Stand0.971.159'311.693'604.5512'991.875'351.747'535.442'553.176'605.8021'155.181'125.91
Trend
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
%YTD-4.46%7.48%13.28%9.54%13.16%10.07%5.50%14.04%22.71%10.68%30.58%

 

Haupttrends:

1° Wirtschaftsaufschwung betrifft 3/4 der gesamten Welt
2° Anziehung der Geldpolitik erwartet

Sich von der Strömung treiben lassen

Die Jahrestagung der Weltbankgruppe und des IWF ist dieses Wochenende in Washington zu Ende gegangen. Bei diesem Anlass haben sich die wichtigsten Verantwortlichen der Wirtschafts- und Finanzwelt zu bedeutenden Themen in Zusammenhang mit der Weltkonjunktur und dem internationalen Finanzsystem geäussert. Sie haben vor allem ihr Vertrauen in das weltweite Wirtschaftswachstum bestätigt, gleichzeitig jedoch darauf verwiesen, nicht zu selbstgefällig zu sein und die Problembereiche im Auge zu behalten (Kreditentwicklung, Gleichgewicht der öffentlichen Finanzen).

Es wurde bestätigt, dass der Wirtschaftsaufschwung mit einem praktisch allgemein beschleunigten Wachstum rund 3/4 der gesamten Welt betrifft. China rechnet auch im zweiten Halbjahr mit einer Wachstumsrate gegen 7% und beabsichtigt, seine Massnahmen zur Stärkung der Finanzstabilität fortzusetzen.

Für die Vertreter der Notenbanken war vor allem die nach wie vor bemerkenswerte schwache Inflation, die jedoch nicht anhalten sollte, ein Thema. Die Geldpolitik muss daher den Aufschwung weiter begleiten. Janet Yellen, die Präsidentin der US-Notenbank Fed, sieht die «neutrale» Fed-Funds-Rate somit etwas höher, was mit einer graduellen Anhebung der kurzfristigen Zinsen vereinbar ist.

Verschiedene Mitglieder des Direktoriums der Europäischen Zentralbank vertraten die Ansicht, dass sich die Inflation längerfristig in Richtung des angestrebten Ziels bewegen dürfte. Die Idee, dass die QE-Politik ihre Grenzen hat, wurde erwähnt, ebenso wie die Möglichkeit einer Reduzierung der monatlichen Anleihenkäufe, da ansonsten, wenn die europäischen Schulden schneller zurückgekauft werden als sie entstehen, Ungleichgewichte entstehen könnten.

Wir sind der Ansicht, dass sich die Anleger zurzeit von der Haussebewegung an den Börsen treiben lassen sollten. Es gibt keinen Grund, die Aktienallokation zu reduzieren.

AMS AG (ISIN: AT0000A18XM4, Kurs: CHF: 71.60)

Der Hersteller von Chips und Sensoren setzt seinen Erfolg fort, während Apple zurzeit sein iPhone 8 ausliefert, das von AMS produzierte Sensoren enthält. Sicher, der Verkauf dieses Modells läuft langsam an, was aber zum Teil auf die Konsumenten zurückzuführen ist, die abwarten, bis das iPhone X im November auf den Markt kommt.

Beim iPhone X soll es bei der Herstellung der Frontkamera «True Depth», deren Komponenten von AMS geliefert werden, zu Produktionsproblemen kommen. Da das iPhone zurzeit in die Periode der Massenproduktion treten sollte, wird für das letzte Quartal 2017 mit einem geringen Rückgang der ausgelieferten Einheiten von 35-40 Millionen gerechnet.

Wir erwarten, dass Apple 2018 die Gesichtserkennung in allen seinen iPhone-Modellen und auch in den neuen iPad-Modellen einbaut. In diesem Fall könnten die effektiven Ergebnisse die geschätzten Verkaufszahlen für 2018 übertreffen.

Der Titel verfügt immer noch über Kurspotenzial und das P/E ist im Hinblick auf die Gewinnerwartungen attraktiv.

Kaufen, Kursziel: CHF 80.-

LVMH (ISIN: FR0000121014, Kurs: EUR 240.70)

Der Luxusgüterkonzern hat auch im dritten Quartal ein solides Umsatzwachstum ausgewiesen. Mit +12% liegt das organische Wachstum ungeachtet der schwierigeren Vergleichsbasis deutlich über den Erwartungen, da vor allem der Bereich Mode & Lederwaren, das wichtigste Profit-Center, sehr gut abgeschnitten hat.

Der Aufschwung in Asien (3/4 des Umsatzes) hat sich beschleunigt; allein der Verkauf von Lederwaren in Kontinentalchina hat in dieser Periode um über 30% zugelegt.

Trotz des stärkeren Euro resultierte in den meisten Sparten eine Verbesserung. Die gute Leistung von Louis Vuitton und Christian Dior hat die negativen Währungseinflüsse und die Abschwächung im Bereich Wein & Spirituosen, die vor allem auf Beschaffungseinschränkungen beim Cognac zurückzuführen ist, mehr als kompensiert.

Für das Jahresende hat LVMH seine vorsichtige Einschätzung bestätigt, da in China nicht mehr mit einem gleichermassen soliden Wachstum gerechnet werden kann.

Kaufen, Kursziel: EUR 265.-

 

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